MdL-Infostand auf dem Marktplatz Oschatz

Die MdL-Sprechstunde von Frau Petzold wird am Montag, den 2.8.2021, von 15 bis 18 Uhr auf der Sporerstraße Richtung Marktplatz in Oschatz durchgeführt. Die Bürger haben hier die Gelegenheit, über ihre Wünsche und Sorgen mit Frau Petzold zu sprechen.

„Wir Sachsen sind helle…!“

Am 27.7.2021 berichtete die „Torgauer Zeitung“ über ein sogenanntes „Demokratie-Training“ für Lehramtsstudenten in Leipzig. Die nordsächsische Landtagsabgeordnete Gudrun Petzold erklärt dazu:

„Das großartig angepriesene ‚Demokratie-Training‘ für angehende Lehrer verdient leider seinen Namen nicht. Vielmehr geht aus dem Artikel klar hervor, dass es sich um eine einseitige Indoktrinationsveranstaltung gegen die AfD und andere unerwünschte Bürgerbewegungen handelt. Hier werden durch Steuerzahler-Geld ausgebildete Lehramtsstudenten auf perfide Weise von der 44-jährigen ‚Demokratie-Trainerin‘ Mihaela Raguž-Osterloh indoktriniert – damit sie selbst einmal die Kleinsten unserer Gesellschaft auf politisch korrekten Kurs bringen können. Das erinnert mich an die verpflichtenden Marxismus-Leninismus-Seminare an einstigen DDR-Universitäten. Soll an der Universität Leipzig dieser undemokratische Ungeist nun fortgeführt werden?

Undemokratische Indoktrination

Im Artikel heißt es: ‚Um das Erstarken von Pegida, AfD &. Co. zu bremsen, will die sächsische Regierung jetzt also besonders früh ansetzen: In der Schule.‘ Eine derartige parteipolitische Beeinflussung der Kleinsten unserer Gesellschaft widerspricht dem Neutralitätsgebot an Schulen. Im Rahmen meiner parlamentarischen Arbeit werde ich dieses Vorgehen kritisch hinterfragen!

Diese äußerst undemokratische Indoktrination kann ich, als mit 33,3 Prozent der Wählerstimmen demokratisch und direkt abgewählte nordsächsische Abgeordnete der Alternative für Deutschland, nicht gutheißen.

Schon der sächsische CDU-Bundestagspitzenkandidat und selbstherrliche „Ost!“-Beauftragte, Marco Wanderwitz, hat jüngst uns Sachsen ebenfalls unterstellt, wir hätten teilweise ‚gefestigte nichtdemokratische Ansichten‘. Diese dummen Vorwürfe weise ich auf das schärfste zurück.

Sachsen gingen 1989 auf die Straße

Wir Sachsen sind 1989 zu Tausenden gegen die Arbeiter- und Bauerndiktatur aufgestanden und haben im Kampf für ein demokratisches Deutschland in die Gewehrläufe der SED-Schergen geblickt. Wir wissen die Demokratie zu schätzen und deshalb muss man weder uns, noch unseren Kindern und Enkelkindern, „Demokratie antrainieren“!

Was für eine Zumutung! Und im Übrigen waren 1989 diese heutigen selbsternannten „Demokratie-Trainer“, Frau Raguž-Osterloh und Herr Wanderwitz, noch nicht einmal volljährig! Von ihnen brauchen wir Sachsen gewiss keine „Demokratie-Erziehung“, denn wir Sachsen sind helle und das auch in unserer Demokratie.“

Gudrun Petzold

Mitglied im Sächsischen Landtag
Mitglied im Nordsächsischen Kreistag

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