Nordsachsen: Nur 31 Windkraftanlagen mit Mindestabstand

windräder nordsachsen gudrun petzold afd nordsachsen windkraft

Im Landkreis Nordsachsen stehen 100 Windkraftanlagen. Bei lediglich 31 von ihnen wird der Mindestabstand von 1.000 Metern zur Wohnbebauung eingehalten. Das erfragte die AfD-Abgeordnete Gudrun Petzold beim grünen Umweltminister Wolfram Günther (Drs. 7/10157). Im schlimmsten Fall beträgt der Abstand nur 330 Meter.

Das Problem gibt es auch in anderen Landkreisen. In Königsbrück/Röhrsdorf (Landkreis Bautzen) steht ein Windrad nur 150 Meter entfernt vom nächsten Haus. Im Vogtland sind es teilweise nur 214 Meter.

Enorme gesundheitliche Beeinträchtigungen

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Anwohner durch Infraschall und Schattenschlag sind enorm. Daher fordern wir den Abriss aller Windkraftanlagen, bei denen der von der Regierung versprochene Mindestabstand von 1.000 Meter nicht gewahrt ist.

„Die Zeichen stehen auf Sturm“ – Offener Brief an Herrn Landrat Emanuel

kai emanuel landrat nordsachsen landratswahl kommunalwahlen 2022 gudrun petzold

Dieser Offene Brief wurde der regionalen Presse zur Verfügung gestellt und von dieser nicht veröffentlicht!

Sehr geehrter Herr Landrat,

auf diesem Wege möchte ich Ihnen recht herzlich zu Ihrer erfolgreichen Wiederwahl als Landrat in Nordsachsen gratulieren! Ich hoffe sehr, dass wir weiterhin – insbesondere auf kommunalpolitischer Ebene – konstruktiv und sachorientiert zusammenarbeiten werden.
Sie werden mir zustimmen, wenn ich zugleich auf den bitteren Beigeschmack Ihres Wahlsieges – nämlich die geringste sächsische Wahlbeteiligung von 37,5 Prozent – verweise. Meines Erachtens sind die Bürger jedoch keineswegs an der politischen Mitgestaltung unseres, Ihres Landkreises uninteressiert, was uns auch die mächtigen Demonstrationen, insbesondere gegen die größtenteils unrealistischen Corona-Maßnahmen, vieler Bürger in Nordsachsen vor kurzem sehr deutlich vor Augen geführt haben.
Wollen sie den Politikern damit ein Achtungszeichen setzen!?

Resignation, Zerrissenheit und Spaltung

Auch Ihnen wird – genauso wie mir – bewusst sein, dass in der nordsächsischen Bürgerschaft, im Angesicht der Wahlurne, inzwischen spürbare Resignation, das Gefühl der Zerrissenheit und Spaltung sowie Unzufriedenheit über die mangelhafte Umsetzung ihres Wahl-Willens vorherrschen. Ich möchte hier insbesondere auf die fragwürdige Regierungsbildung nach der vergangenen Landtagswahl hinweisen! Unsere Bürger wollen wieder gehört werden und der Wille des Volkes muss endlich respektiert und umgesetzt werden, auf Landkreisebene wie auch sachsen- und bundesweit.
Über 60 Prozent Nichtwähler empfinde ich wie die berühmt-berüchtigte „Stille vor dem Sturm“.
Dass sich außerdem jeder fünfte Wähler im Landkreis Nordsachsen gegen die althergebrachten Parteien entschieden hat, sollte sehr zu denken geben!
20 Prozent Protestwähler in unserem Landkreis ist das „Donnergrollen am Horizont“!
Überhören Sie es bitte nicht.

Wut-Bürger werden zu Mutbürgern

Unsere Bürger werden immer mehr zu Wut-Bürgern, auch wenn dies vom politischen Establishment, goutiert durch die Presse, geringschätzig abgewertet wird.
Aber wenn aus Wut-Bürgern Mut-Bürger werden, stehen die Zeichen auf Sturm in der Bevölkerung!

Als von den nordsächsischen Bürgern direkt gewählte Abgeordnete der größten Oppositionspartei im Sächsischen Landtag, der „Alternative für Deutschland“, wünsche ich mir, auch im Namen der Bürger im Landkreis, dass Sie, als unser wiedergewählter Landrat, auch die enttäuschten und frustrierten Nordsachsen in ihr kommendes kommunalpolitisches Handeln aktiv mit einbeziehen.
Bei der Gestaltung einer guten und demokratischen Zukunft der Bürger in Nordsachsen können Sie auf meine Unterstützung zählen!

Mit freundlichen Grüßen

gudrun petzold afd

Gudrun Petzold
Mitglied im Sächsischen Landtag
Mitglied im Nordsächsischen Kreistag

Tag der Inklusion: Behinderte Menschen brauchen Bürokratieabbau, Frieden und Impffreiheit!

inklusion behinderte behindertenrechte tag der inklusion afd nordsachsen gudrun petzold mdl

Das Landratsamt Nordsachsen verteilt am 5. und 7.5.22 anlässlich des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ Unterstützungs- und Informationsmaterial. Die nordsächsische AfD-Landtagsabgeordnete Gudrun Petzold sprach bereits am Mittwoch, den 4.5.22, im Sächsischen Landtag zum Thema „‚Sachsen barrierefrei 2030‘ – Tempo machen für Inklusion“. Frau Petzold, die zugleich behinderten- und seniorenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag ist, erklärt:

5.5.22

„Ich begrüße das Unterstützungsangebot für behinderte Menschen außerordentlich! Im Vordergrund sollte dabei auch die Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stehen. Alle Beteiligten, also vor allem Politik, Kostenträger und Leistungserbringer, müssen hier rational vorgehen. Dazu gehört es, starre und bürokratische Zwänge aus dem Leben der Betroffenen zu verbannen. Leider fehlt es noch immer in vielen Fällen an Barrierefreiheit bei Webseiten, Behörden und Antragsstellungen. Nicht einmal das Blindengeld kann vollständig barrierefrei beantragt werden, wie ich in meiner Landtagsrede vom 4.5.22 erklärt habe!

Individuelle Lösungen notwendig

Hier helfen keine weltfremden Konzepte für eine voraussetzungslose Gleichstellung in Schule und Beruf. Zuerst sollten die alltäglichen Hürden und Barrieren für behinderte Menschen ausreichend abgebaut werden. Zudem sind mir auch in Nordsachsen Einrichtungen bekannt, die aufgrund starrer gesetzlicher Vorgaben unter finanziellen Problemen leiden. Bürokratieabbau und individuelle Lösungen sind deshalb äußerst wichtig!

Ein würdevolles und soziales Leben für Menschen mit Behinderungen kann zudem nur in Friedenszeiten ausreichend wachsen und gedeihen. Sowohl unsere behinderten Menschen, unsere Pflegebedürftigen als auch unsere Senioren brauchen den Frieden! Bundes- als auch Landesregierung sollten deshalb auf eine schnellstmögliche friedliche Lösung des Ukraine-Kriegs drängen. Waffenlieferungen gehören sicher nicht dazu!

Impfpflicht und Krieg belasten Behinderte

Darüber hinaus stellt auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht behinderte Menschen vor unnötige Belastungen. Sie wollen ihre geschätzten, doch oft nicht gegen Corona geimpften Pflegekräfte keineswegs durch eine Diskriminierung Ungeimpfter unnötig verlieren. Barrierefreiheit, Friedenssicherheit und Impffreiheit gehören deshalb zu wichtigsten Bestandteilen für ein würdevolles Leben behinderter Menschen!“

Gudrun Petzold
Mitglied im Sächsischen Landtag
Mitglied im Nordsächsischen Kreistag

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.